Feldexperiment

Definition: 

1.1 Experiment
Bei einem Experiment handelt es sich um eine Untersuchung, bei der gezielt eine be-stimmte Annahme / Hypothese geprüft und dabei entweder bewiesen oder widerlegt werden soll. Diese Überprüfung erfolgt, indem einzelne Bedingungen des Versuchs bewusst und aktiv verändert werden. Durch diese Maßnahme unterscheidet sich ein Experiment zum Beispiel von einer reinen Beobachtung. Neben den Faktoren, wie Beobachter, Methode der Untersuchung, das zu untersuchende Objekt bzw. Subjekt und dem Vorgang der Untersuchung an sich, sind die wichtigsten Elemente eines Experiments die Variablen. Diese Variablen werden zwischen unabhängige, abhängige und Störvariablen unterschieden. Die unabhängigen Variablen eines Versuches, sind diejenigen Elemente, die aktiv und bewusst verändert werden, um eine Veränderung messen zu können. Die Veränderungen der unabhängigen Variablen beziehen sich auf die abhängigen Variablen, deren Beeinflussung durch ein Experiment überprüft werden soll (e-teaching.org 2016). Als Beispiel kann hierbei betrachtet werden, welchen Einfluss die Dosierung eines Schlafmittels (unabhängige Variable) auf die Schlafdauer (abhän-gige Variable) hat (Bortz und Döring 2013, S.6). Störvariablen sind Elemente innerhalb eines Versuches, die ebenfalls die abhängige Variablen beeinflussen, jedoch nicht bewusst und aktiv verändert werden und somit ein Ergebnis verfälschen können, da diese oftmals nicht bekannt und daher nicht kontrollierbar sind (e-teaching.org 2016). Je besser diese Störvariablen kontrolliert werden können, desto eher lassen sich die Veränderungen der abhängigen Variablen auf Variationen der unabhängigen Variablen zurück-führen. Dies bedeutet, dass eine kausale Interpretation vorliegt, bei der die unabhängigen Variablen alleine für die Wirkung der abhängigen Variable zuständig sind. Man spricht hierbei von einer internen Validität (Rey 2012, S.72). Im Verhältnis dazu steht die externe Validität. Mit dieser bezeichnet man die Gültigkeit der Versuchsergebnisse außerhalb des Versuchsaufbaus. Dies bedeutet, dass bei einer hohen externen Validität das Experiment im hohen Maße repräsentativ ist (e-teaching.org 2016). Durch die externe Validität wird ebenfalls verdeutlicht in welchem Ausmaß die Ergebnisse auf ande-re Situationen generalisiert werden können. Dies betrifft unteranderem die Generalisier-barkeit auf natürliche Situationen oder Personen (Aronson et al. 2008,S. 48). Daneben sind auch Gütekriterien wichtig für die Bewertung eines Experiments. Darunter fallen unter anderem die Objektivität, die Reliabilität und die Validität der Ergebnisse (e-teaching.org 2016).

1.2 Feldexperiment
Anders als bei einem Laborexperiment erfolgen Feldexperimente nicht in einem Untersuchungsraum/ Labor, sondern in der natürlichen Umgebung, in der Menschen agieren und sich bewegen. Die Variationen der unabhängigen Variablen finden dabei weitestgehend in den natürlichen Lebenssituationen statt. Bei Feldexperimenten mit Versuchspersonen wissen diese oftmals nicht, dass sie an einem Experiment teilnehmen. Dies führt dazu, dass sie sich für das Experiment vollkommen natürlich verhalten (Brosius et al. 2003, S.234). Da diese Experimente in der natürlichen Umgebung stattfinden, gestaltet es sich als schwierig, die Störvariablen, auch als konfundierende (nebenwirkende) Variablen bezeichnet, zu kontrollieren bzw. ganz auszuschalten. Dies führt dazu, dass die interne Validität eines Feldexperiments beeinträchtigt werden kann. Ein Feldexperiment verfolgt in der Regel ein spezifisches und relevantes Ziel, welches durch Handlungen, Methoden und Bewertungen präzise dokumentiert wird (Lexikon online 2016).
Das Feldexperiment gehört zu den quantitativ- behavioristischen Forschungsmethoden (Hess und Wilde 2006, S.14).

Abbildung 1: Einordnung der Methoden, vgl. Hess, Wilde (2006), S.14

Qualitativ und quantitativ differenzieren hierbei zwischen vorwiegend numerisch und vorwiegend sprachlich repräsentierbaren Sachverhalten. Das behavioristische oder verhaltenswissenschaftliche Paradigma hat die Analyse des Verhaltens und der Auswirkungen von existierenden Informationssystemen auf Organisationen im Sinn, wohingegen das konstruktivistische Paradigma einen Erkenntnisgewinn durch Schaffen und Evaluieren von IT-Lösungen in Form von Modellen, Methoden oder Systemen anstrebt (Hess und Wilde 2006, S.3 ff.).

 

Vorteile: 

Das Feldexperiment bietet durch eine natürliche Simulation eine hohe realitätsnähe, da die Versuchspersonen in der Regel nichts von ihrer Teilnahme wissen und somit so natürlich wie möglich handeln und somit keine Verfälschung der Ergebnisse vorliegt. Des Weiteren ist eine hohe Generalisierbarkeit (externe Validität) der Ergebnisse gegeben, da die Ergebnisse an andere Situationen oder Personen angepasst werden können.

Nachteile: 

Als Nachteil des Feldexperiments ist die schlechte Kontrolle der Störvariablen und anderen Einflussfaktoren zu betrachten, die das Ergebnis verfälschen könnten. Dies führt rückwirkend zu einer niedrigeren internen Validität, da die Beeinflussung der unabhängigen Variablen auf die abhängigen Variablen nicht aussagekräftig bewiesen werden kann. Des Weiteren können Feldexperimente schlecht wiederholt werden, da sie in einer natürlichen Umgebung stattfinden und das Verhalten der Versuchspersonen nicht kontrolliert werden kann. Da Feldexperimente in der natürlichen Umgebung durchgeführt werden und nicht in einem Untersuchungsraum ist es schwer Feldexperimente vor Wettbewerbern geheim zu halten. Zusätzlich bringen Feldexperimente hohe Kosten und einen hohen Zeitaufwand mit sich (Hampel 2011, S.197).

Einsatzbereiche: 

Da Feldexperimente in der natürlichen Umgebung durchgeführt werden, sind die Einsatzmöglichkeiten weitgefächert. So werden Feldexperimente unter anderem für die Markt- und Konsumentenforschung eingesetzt oder auch für den Bereich Schule und Unterricht und der Erforschung des politischen Wahlverhaltens (Rogge 1995, S.141).
Des Weiteren werden Feldexperimente in den Forschungsbereichen der Medizin, der Biologie, der Verhaltensbiologie, der Reproduktionsbiologie, der Klimatologie oder der Materialkunde durchgeführt. Hierbei können sich die Experimente auch auf Beobach-tungen beschränken. Stellenweise dienen die Feldexperimente auch als Überprüfung von Forschungsergebnissen, die in einem Laborexperiment gewonnen wurden (Lexikon online 2016).

Vorgehensweise: 

Im Folgenden wird erläutert wie bei einem Feldexperiment vorgegangen wird.

Bevor ein Feldexperiment gestartet wird, sollten laut List einige Punkte beachtet werden. Als Erstes sollte die Wirtschaftslehre als Hilfsmittel zur Durchführung dienen. Denn die experimentellen Ergebnisse in Kombination mit der Wirtschaftslehre können unentdeckte Phänomene hervorheben. Als Nächstes sollte ein hohes Wissen über die aktuelle Situation des zu untersuchenden Marktes bestehen. Dies hilft vor allem die Ergebnisse besser und korrekt zu interpretieren. (List 2011, S. 10)

Als dritter Punkt sollte eine angemessene Forschungsgruppe verwendet werden. Der vierte Punkt beinhaltet eine ausreichende Anzahl an Testgrößen. Denn zu wenig teilnehmende Personen, können nicht ein aussagekräftiges Ergebnis erzielen und dieses verfälschen. Zudem kann eine Person, die das Anliegen der Teilnehmer vertritt und unterstützt, sehr hilfreich sein. Hier käme der Geschäftsführer oder der Abteilungsleiter in Frage. Falls diese nicht die Meinung der Teilnehmer vertritt, sollte sich eine andere entsprechende Person finden lassen. Dementsprechend sind in einer Organisation bestimmte Verhaltensweisen gegeben, die eingehalten werden sollten. Hier sollte in jedem Fall ein kollegiales Verhalten vorhanden sein. (List 2011, S. 11)

Es hat sich laut der Erfahrungen von List auch gezeigt, dass Organisationen, die finanziell an Experimenten beteiligt waren, eher zur Durchführung der Studie beigetragen haben als andere. Somit wäre es von Vorteil, dass sich diese auch an die Finanzierung des Tests beteiligen. Hierzu greift auch der nächste Punkt das Thema Finanzen auf. Meistens wird zu viel Zeit über die Kosten eines solchen Experimentes diskutiert und das Starten der Studie hinausgezögert. Es besteht auch die Gefahr, dass dann die zu testenden Personen abspringen oder ausfallen könnten. Aus diesem Grund ist es Vorteilhaft so früh wie möglich mit dem Feldexperiment zu starten. Es ist zudem auch wichtig zu wissen, dass die Beteiligten nicht zu allen Ergebnissen und Fragen eine Antwort haben. Diese müssten dann erarbeitet werden. (List 2011, S. 12)
Ein weiterer Punkt wäre, dass laufende Experimente in der ersten Phase nicht allzu hohe Ergebnisse und Erkenntnisse erwartet werden können. Des Weiteren ist es wichtig, dass sich die Forschungsgruppe nicht von der untersuchenden Gruppe beeinflussen lässt. Schließlich muss eine gewisse Gerechtigkeit zwischen den Gruppen bestehen. Das heißt, dass die Testpersonen unter gleichen Bedingungen teilnehmen sollten. Dazu wäre auch das Einverständnis der Ethikkomission von Vorteil. (List 2011, S. 13)
Harrison und List zu Folge sind bei der Durchführung eines Feldexperimentes sechs Faktoren hilfreich:
1. die Art des Datensatzes eines Versuchsobjektes
2. die Art der Information welche ein Versuchsobjekt bereitstellt
3. die Art des Produktes
4. die Art der angewandten Aufgaben oder Handlungsregeln
5. die Art der Einsätze
6. die Art der Umgebung, in welcher sich das Versuchsobjekt befindet

Im Allgemeinen werden bei einem Feldexperiment zufällig verschiedenen Gruppen eine Betrachtung, sogenannte „treatments“, zugeordnet (Frey und Meier 2004, S. 1717- 1718). Diese befinden sich in ihrer natürlichen Umgebung und erhalten auch dort ihre Ergebnisse (Koppel und Regner 2010). Während einer bestimmten Zeitspanne, wird das Verhalten der Gruppen beobachtet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden dann zum Ende verglichen und eine These aufgestellt. (Koppel und Regner 2010) In Abbildung 2 wird noch einmal dieser Vorgang dargestellt.

In der Internetrecherche ist keine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung zu finden. Dies könnte damit zusammenhängen, dass die Testsituationen immer unterschiedlich verlaufen können und somit keine feste Anleitung gegeben werden kann. 

Abbildung 2: Vorgang zum Feldexperiment, eigene Darstellung

 

Literaturverzeichnis

Frey, B. S./Meier, S. (2004): Social Comparison and Pro-Social Behavior: Testing „Conditional Cooperation“ in Field Experiment, The American Economic Review (94:5), S. 1717-1722.

Harrison, G. W./List, J. A. (2004): Field Experiments, Journal of Economic Literature (42:4), S. 1009-1055.

Koppel, H./Regner, T. (2010): Feldexperimente in der Ökonomik. https://www.mpg.de/466294/forschungsSchwerpunkt?c=147242&force_lang=de Abruf am 12.05.2016.

List, J. A. (2011): Why Economists should conduct field experiments and 14 tips for pulling one off, Journal of Economic perspectives (25:3), S. 3-16.

Stangl, W. (2016). Stichwort. Lexikon für Psychologie und Pädagogik. Quelle: Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik Feldexperiment http://lexikon.stangl.eu/6960/feldexperiment/ Abruf am 12.05.2016. 

Variante: 

Feldexperimenten können, laut Harrison und List (2004), in folgende drei Kategorien eingeordnet werden:

Artefactual Field Experiment

Artefactual Field Experiments ähneln sehr stark Laborexperimenten. Sie werden durchgeführt in einer kontrollierten Umgebung und unterliegen klar definierten Bedingungen. Der wesentliche Unterschied zum Laborexperiment ist, dass Artefactual Field Experiments keinen standardisierten Teilnehmer-Pool haben und nicht wie bei Laborexperimenten oft üblich auf studentische Teilnehmer zurückgegriffen wird (List 2004). Dadurch sind die Ergebnisse näher an der Realität.

Framed Field Experiment

Artefactual Fiel Experiments haben das Problem, dass die Teilnehmer durch die Umgebung (Labor) eventuell beeinflusst werden. Die logische Weiterentwicklung ist das Framed Field Experiment. Hier wird das Experiment in einer für die Teilnehmer natürlichen Umgebung durchgeführt, anstatt in einem Labor. Die Teilnehmer wissen jedoch, dass sie an einem Experiment teilnehmen und das Ergebnis für wissenschaftliche Zwecke genutzt wird, was eine eventuelle Beeinflussung im Verhalten der Experimentteilnehmer mit sich ziehen kann (List 2004). Deswegen ist eine Fehlerquote bei den Ergebnissen nicht auszuschließen.

Natural Field Experiments

Um eine Beeinträchtigung des Ergebnisses durch die Teilnehmer auszuschließen, wurde das Natural Field Experiment entwickelt. Auch dieses Experiment wird in einer für die Teilnehmer natürlichen Umgebung durchgeführt, jedoch wissen diese nicht, dass sie Teil eines Experimentes sind. Das führt zu sehr realitätsnaher Ergebnissen.

 

Historie: 

Feldexperimente werden schon seit Jahrhunderten genutzt, um wissenschaftliche Thesen zu überprüfen. Laut Yates (1975) wurden die ersten Feldexperimente vermutlich schon in der Renaissance, also vor 300 bis 700 Jahren, durchgeführt. Genaue Angaben zum ersten Feldexperiment findet man in der Literatur aber leider nicht.

Eines der bekanntesten Experimente aus dieser Zeitperiode ist das Experiment von Galieo Galilei mit dem Titel „De Motu“ (über die Bewegung). Galieo Galilei bewies in einem Versuch seine These über die fallenden Körper und übertrug das Ergebnis dann mithilfe von weiteren wissenschaftlichen Experimenten auf die Himmelskörper.

Die Experimente aus dieser Zeit kann man jedoch nicht eindeutig als Feld- oder Laborexperimente definieren. Sie werden aber als Ursprung der modernen Feld- oder Laborexperimente anerkannt.

Ein weiteres sehr bekanntes Feldexperiment ist das Experiment von Louis Pasteur. Louis Pasteur hatte seine Ergebnisse zu einer Studie über „Immunität“ veröffentlicht und wurde öffentlich vom Veterinär Rossignol herausgefordert seine These zu beweisen. In einem Feldexperiment hatte Louis Pasteur dann 25 Schafe geimpft und und weitere 25 Schafe als Kontrollgruppe nicht geimpft. Daraufhin wurden alle Schafe mit einem tödlichen Milzbrandbakterium infiziert. Alle nicht geimpften Schafe starben in der Folge an Milzbrand, während die geimpften Schafe wieder gesund wurden (Cohn 2004).

Levitt und List (2008) sagen, dass man moderne Feldexperimente für die Wirtschaft in drei Bereiche aufteilen kann.

Der erste Bereich sind die landwirtschaftlichen Experimente aus den 1920er Jahren von Fisher und Neyman. Die Experimente halfen wichtige landwirtschaftliche Produktivitätsfragen zu beantworten und waren die ersten Feldexperimente, die eine konzeptionelle Randomisierung als ein Schlüsselelement in der experimentellen Methode eingesetzt haben.

Der zweite Bereich sind die großen Sozialexperimente in den späten 60er Jahren, die in Europa und in den Vereinigten Staaten durchgeführt worden sind. Zu nennen sind hier zum Beispiel die Strompreisexperimente von 1975 in den Vereinigten Staaten (Hausman und Wise 1985) oder das Intensivierte Arbeitsvermittlungsexperiment von 1975 in Schweden (Greenberg et al. 1999). Während die Experimente Anfangs noch mit über 80% für die Entwicklung von neuen Strukturen und Programme genutzt wurden, waren es ab 1983 nur noch rund 30%. Der Großteil der Sozialexperimente wurde danach für die inkrementelle Änderungen von bereits eingeführten Systemen verwendet (Greenberg et al. 1999).

Der dritte Bereich ist der verstärkte Einsatz von Feldexperimenten in der Wirtschaftswissenschaft im letzten Jahrzehnt. Die Versuche der neueren Generation verwenden, genau wie Sozialexperimente, Randomisierung und menschlichen Teilnehmern. Durchgeführt werden die Versuche in einer natürlichen Umgebung und ohne das die Teilnehmer wissen, dass sie an einem Experiment mitwirken. Außerdem werden die Feldexperimente heute gerne opportunistisch und in kleinen Einheiten durchgeführt. Das Ergebnis wird danach auf die großen und wichtigen Märkte übertragen (Levitt und List 2008).
In den letzten 10 Jahren haben sich drei Feldexperimenttypen entwickelt. Artefactual Field Experiment, Framed Field Experiment und das Natural Field Experiment. (List 2011).

 

Literaturverzeichnis

Cohn, D. V. (2004): The Life and Times of Louis Pasteur

URL: http://pyramid.spd.louisville.edu/~eri/fos/interest1.html Abruf am 21.05.2016

Crowell, B. (2009): Lectures on Physics

URL: http://www.vias.org/physics/bk1_05_01.html , Abruf am 22.05.2016

Greenberg, D., Shroder, M., Onstott, M. (1999) The Social Experiment Market

URL: http://pubs.aeaweb.org/doi/pdfplus/10.1257/jep.13.3.157 , Abruf am 24.05.2016

Harrison, G. W., List, J. A. (2004): Field Experiments

URL: http://people.hbs.edu/nashraf/Harrison_Field%20Experiments_2004.pdf , Abruf am 22.05.2016

Hausman, J., Wise, D., Eds. (1985): Social Experimentation

URL: http://www.nber.org/chapters/c8371.pdf , Abruf am 23.05.16

Levitt, S. D., List, J.A. (2008): Field Experiments in Economics: The Past, The Present, And The Future

URL: http://www.nber.org/papers/w14356.pdf , Verifizierungsdatum 23.05.2016

List, J. A. (2011): Why Economists Should Conduct Field Experiments and 14 Tips for Pulling One Off

URL: http://home.uchicago.edu/jlist/papers/112-fulltext.pdf , Abruf am 22.05.2016

Yates, F. (1975) The early history of experimental design, in: Srivastava, J. N. (Hrsg): A Survey of Statistical Design and Linear Model. Amsterdam, S. 581-592.